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FM Timo Kueppers

Schachlernen heißt verstehen: gemeinsam legen wir die Grundlage für deinen Fortschritt.

Location Germany
LanguagesDeutsch, English (US)
RatingFIDE: 2300
Hourly rate40€
AvailabilityAccepting students
Active

About me

Hi, mein Name ist Timo Küppers, ich bin 25 Jahre alt und seit 2018 FIDE-Meister. Schach habe ich bereits mit fünf Jahren gelernt, doch erst mit 12 fand ich den Weg in einen Verein – seitdem lässt mich das Spiel nicht mehr los.

Einen großen Teil meines Wissens habe ich mir selbst durch Bücher und Videos erarbeitet. Erst auf meinem Weg von 2200 auf 2300 Elo wurde ich von einem Trainer begleitet. Dadurch weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig gezielte Unterstützung ist und welche Trainingsmethoden Spielern in unterschiedlichen Phasen am meisten weiterhelfen.

Das Erklären und Weitergeben von Wissen hat mir schon immer Spaß gemacht. Deshalb studiere ich heute Lehramt, was mir auch im Schachtraining zugutekommt.

Playing experience

Neben einigen Einsätzen in der 2. Bundesliga spiele ich seit vielen Jahren an den Spitzenbrettern meines Vereins in der Oberliga NRW. Als Jugendlicher habe ich an zahlreichen Meisterschaften teilgenommen – von regionalen Wettbewerben bis hin zu den Deutschen Meisterschaften, sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft. Ergänzend dazu habe ich durch viele Turniere in Europa vielfältige internationale Erfahrung gewonnen.

Teaching experience

Inzwischen blicke ich auf rund neun Jahre Erfahrung als Schachtrainer zurück. Sowohl Einzel- als auch Gruppentrainings gehören zu meinem Repertoire. Auf Landes- und Deutschen Jugendmeisterschaften habe ich für meinen Verein SF Essen-Katernberg sowohl Einzelspieler als auch ganze Mannschaften betreut.

Als Privattrainer habe ich mit Spielern unterschiedlichster Spielstärken gearbeitet – von Kindern bis hin zu Erwachsenen. Dabei konnte ich bis heute jedem helfen, seine Spielstärke zu verbessern. Die meisten meiner Schüler haben die Marke von 2000 Elo erreicht oder diese bereits deutlich übertroffen.

Best skills

In meiner Schachlaufbahn habe ich fast jede Eröffnung einmal gespielt und dadurch zu den meisten Stellungstypen ein gutes Verständnis für Theorie und die damit verbundenen Strategien entwickelt.

Als Spieler habe ich selbst mehrere Wandlungen durchgemacht: Zu Beginn war ich stark positionell orientiert, wodurch ich Schwächen im dynamischen Spiel hatte. Durch gezieltes Training konnte ich diese ausgleichen – teilweise so sehr, dass ich fast zu dynamisch spielte. Später fand ich wieder zu einem ausgewogeneren, eher statischen Ansatz zurück.

Viele Spieler neigen eher zu einer statischen oder zu einer dynamischen Spielweise und vernachlässigen dann die jeweils andere. Da ich beide Extreme selbst erlebt habe, weiß ich genau, welche typischen Schwächen dadurch auftreten – und vor allem, wie man daran effektiv arbeiten kann, sie zu überwinden.

Teaching methodology

Für mich steht Verständnis immer über Auswendiglernen. Es bringt wenig, sich Stellungen, Zugfolgen oder Varianten nur zu merken, ohne die zugrunde liegende Strategie zu verstehen. Jeder Zug hat eine logische Begründung – selbst die meisten Taktiken oder Mattangriffe beruhen auf strategischen Ideen.

Um in einer Stellung den besten Zug zu finden, müssen alle relevanten Faktoren erkannt und richtig bewertet werden. Daher lege ich zu Beginn des Trainings besonderen Wert auf eine solide positionelle Basis. Dabei arbeiten wir Schritt für Schritt:

1. Welche strategischen Konzepte und positionellen Faktoren kennst du bereits?

2. Welche fehlen dir noch?

3. Kannst du sie auch in komplexen Stellungen sicher erkennen?

4. Kannst du die Faktoren gegeneinander abwägen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen?

Ebenso wichtig ist die Variantenberechnung – das wichtigste Handwerkszeug eines Schachspielers. Ohne konkrete Berechnung bleibt auch die beste Strategie wirkungslos. Ein weiterer zentraler Bestandteil meines Trainings ist die Analyse der eigenen Partien. Nichts zeigt besser, was ein Spieler bereits verstanden hat und wo noch Lücken bestehen. Darauf aufbauend gebe ich gezielte Aufgaben oder Buchempfehlungen.

Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit dem Aufbau eines individuell passenden Eröffnungsrepertoires und gezieltem Endspieltraining. Wer sich verbessern möchte, sollte außerdem regelmäßig spielen – nur so können neue Erkenntnisse praktisch angewandt und gefestigt werden.

Stumpfes Lösen von Taktikaufgaben während des Trainings halte ich dagegen nicht für sinnvoll. Diese Arbeit kann jeder eigenständig mit Büchern oder Online-Tools leisten. Im gemeinsamen Training möchte ich die Zeit stattdessen auf Inhalte konzentrieren, bei denen ein Trainer echten Mehrwert bietet – etwa das Verstehen strategischer Konzepte, die Analyse eigener Partien oder die Vertiefung konkreter Fragen. Passende Taktikaufgaben stelle ich meinen Schülern ergänzend gerne als Hausaufgabe zusammen.

Am Ende hängt echter Fortschritt im Schach immer von der eigenen Arbeit ab. Ein Trainer kann dir die richtigen Impulse geben, Strukturen aufzeigen und Erklärungen liefern – aber um wirklich das Beste aus dem Training mitzunehmen, musst du selbst regelmäßig und engagiert am Schach arbeiten. Meine Aufgabe sehe ich darin, diesen Prozess anzuleiten und dir den Weg so effektiv wie möglich zu gestalten.

👉 Wenn du Lust hast, gemeinsam an deinem schachlichen Fortschritt zu arbeiten, melde dich gerne bei mir – die erste Probestunde ist kostenlos, und wir schauen, wie wir am besten zusammenarbeiten können.